Immunhämatologische Labore des ZTB: Ein Wissenschaftler betrachtet eine Probe durch ein Mikroskop

Immunhämatologische Labore

Die immunhämatologischen Labore befinden sich an drei Charité-Campi:

  • Immunhämatologisches Labor CVK
  • Immunhämatologisches Labor CCM
  • Immunhämatologisches Labor CBF

Informieren Sie sich über das Leistungsspektrum und die Diagnostikverfahren der Labore.

Sie befinden sich hier:

Diagnostikverfahren

Mit jedem Erythrozytenkonzentrat, das für Patienten und Patientinnen verwendet wird, wird eine Kreuzprobe durchgeführt (Majortest, serologische Verträglichkeitsprobe). Damit können natürlicherweise vorhandene Antikörper gegen seltene Antigene oder frisch stimulierte Antikörper, die vordem unterhalb der Nachweisgrenze lagen, erfasst werden. Neben dem klassischen Röhrchensystem, welches den Vorteil der drei Phasen hat (NaCl, Supplement und Antiglobulin) können auch o.g. Systeme zur Anwendung kommen.

Im einzelnen werden Blutgruppen sowohl in manueller Technik (Röhrchen- und Plattentechnik) als auch automatisiert bestimmt (Olympus PK7200 bzw. Tecan Genesis, DiaMed ID-Reader SA, Galileo). Proben aus der Spende werden für die Pools zur HCV-PCR und Rückstellproben für den Fall von Rückverfolgungsverfahren automatisiert pipettiert (Tecan).

Neben der Diagnostik im Labor ist der transfusionsmedizinische ärztliche Konsiliardienst ein wichtiges Arbeitsfeld der Immunhämatologie. Er dient der Beratung und Unterstützung der Kliniker in Hinblick auf die Transfusionen.